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<title>Fretless Bass</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Fretless Bass</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Ein <b>Fretless Bass</b> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">englisch</a></span> <span lang="en-Latn" style="font-style:italic"><i>fretless</i></span> = bundlos) ist ein <a href="E-Bass" title="E-Bass">E-Bass</a> (oder auch ein akustischer Bass) mit einem <a href="Griffbrett" title="Griffbrett">Griffbrett</a> ohne <a href="Bund_(Saiteninstrument)" title="Bund (Saiteninstrument)">Bünde</a>. Das erste in Serie hergestellte Fretless-E-Bass-Modell kam im Jahr 1966 in den <a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">Vereinigten Staaten</a> auf den Markt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<p>Im Jahr 1951 hatte der US-amerikanische Techniker und Erfinder <a href="Leo_Fender" title="Leo Fender">Leo Fender</a> mit dem <i><a href="Fender_Precision_Bass" title="Fender Precision Bass">Fender Precision Bass</a></i> den modernen E-Bass mit Bünden erfunden. Seitdem war in Musikbands und <a href="Tonstudio" title="Tonstudio">Tonstudios</a> die Nachfrage nach Bassisten, die diesen elektrisch verstärkten „Horizontal-Bass“ spielten, gestiegen. Nicht wenigen <a href="Kontrabass" title="Kontrabass">Kontrabassisten</a> entgingen Aufträge, weil sie Probleme beim Umstieg auf ein Instrument mit Bünden hatten.
</p><p>Der genaue Ursprung des bundlosen E-Basses ist ungeklärt. <a href="Bill_Wyman" title="Bill Wyman">Bill Wyman</a>, bekannt geworden als Bassist der englischen Rockband <a href="The_Rolling_Stones" title="The Rolling Stones">The Rolling Stones</a>, kann als einer der ersten <i>Fretless-Bass</i>-Spieler gelten. Wyman berichtete in einem Interview von seinem ersten E-Bass, bei dem er im Jahr 1961 die Bundstäbchen entfernte, weil sie beim Spielen zu viele Nebengeräusche verursachten:
</p>
<dl><dd><dl><dd>„[…] <i>Der schnarrte bei jedem Ton, weil die Bünde so abgewetzt waren. Ich dachte, ich reiße einfach die Bünde ‘raus und setze neue ein, sobald ich mir das leisten kann. Aber als ich sie herausgerissen hatte, klang er plötzlich richtig gut! Darum habe ich die Bundstäbchen nie eingesetzt, und ich glaube, das war der erste Fretless Bass überhaupt.“</i><sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></dd></dl></dd></dl>
<p>Der erste in Serie hergestellte Fretless-E-Bass wurde von der US-amerikanischen Firma <a href="Ampeg" title="Ampeg">Ampeg</a> angeboten: Bereits Ende der 1940er-Jahre hatten die beiden Kontrabassisten Everett Hull und Jess Oliver in <a href="New_York_City" title="New York City">New York City</a> das Unternehmen Ampeg gegründet. Die Firma stellte seit den 1950er-Jahren <a href="Tonabnehmer" title="Tonabnehmer">Tonabnehmer</a>-Systeme für Kontrabässe sowie elektrische <a href="Gitarrenverst%C3%A4rker" title="Gitarrenverstärker">Bassverstärker</a> her. Im Jahr 1962 war mit dem <i>Ampeg Baby Bass</i> ein kleinformatiger <a href="E-Kontrabass" title="E-Kontrabass">E-Kontrabass</a> auf den Markt gekommen.<sup id="cite_ref-Bacon35_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-Bacon35-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ampeg erfuhr über seine Kunden von den Schwierigkeiten der Kontrabassisten mit dem E-Bass mit Bünden. Die Firmengründer Hull und Oliver hatten die Idee, einen E-Bass ohne Bünde herzustellen. Im Jahr 1966 konstruierte Ampeg-Mitarbeiter Dennis Kager, <a href="Elektrotechnik" title="Elektrotechnik">Elektrotechniker</a> und <a href="Gitarrist" title="Gitarrist">Gitarrist</a>, das E-Bass-Modell <i>AUB-1 (<span lang="en">Ampeg Unfretted Bass</span>)</i>. Das Modell hat wie ein Kontrabass einen <a href="Wirbelkasten" title="Wirbelkasten">Wirbelkasten</a> mit <a href="Schnecke_(Musik)" class="mw-redirect" title="Schnecke (Musik)">Schnecke</a> sowie <a href="Stimmmechanik" title="Stimmmechanik">Stimmmechaniken</a> mit hinterständigen Flügeln, um Kontrabassisten anzusprechen.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dieser E-Bass mit bundlosem Griffbrett ging im selben Jahr in Produktion und wurde zu einem Markterfolg.<sup id="cite_ref-Bacon35_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-Bacon35-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für die Dauer von knapp vier Jahren war der bundlose Ampeg-E-Bass der einzige seiner Art. Die erste Konkurrenz bekam das Modell durch die Firma <a href="Fender_(Musikinstrumente)" title="Fender (Musikinstrumente)">Fender</a>, die 1970 eine bundlose Variante des <i>Precision Bass</i> auf den Markt brachte. Ironischerweise hatte das Fender-Modell seinen Namen ursprünglich wegen der Bünde bekommen, die die <i>Präzision</i> der <a href="Intonation_(Musik)" title="Intonation (Musik)">Intonation</a> erleichterten.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine bundlose Version des <i><a href="Fender_Jazz_Bass" title="Fender Jazz Bass">Fender Jazz Bass</a>,</i> das zweite E-Bass-Modell der Firma, sowie <i>Fretless</i>-E-Bässe weiterer Hersteller folgten. Seit den 1970er-Jahren hat sich der <i>Fretless</i>-E-Bass als eine verbreitete Alternative zum E-Bass mit Bünden etabliert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Wesen_und_Tonbildung">Wesen und Tonbildung</h2></div>
<p>Durch das bundlose Griffbrett erhält das Instrument seinen charakteristischen <a href="Klang" title="Klang">Klang</a>, der Ähnlichkeiten mit dem eines <a href="Kontrabass" title="Kontrabass">Kontrabasses</a> aufweisen kann. Er wird gerne als „holzig“, „knurrend“ oder „singend“ bezeichnet. Dieser Eindruck entsteht, da die gegriffene Saite nicht wie beim herkömmlichen E-Bass Kontakt mit dem Bundstäbchen hat, sondern direkt auf dem Griffbrett aufliegt. Deshalb sind auch echte <a href="Glissando" title="Glissando">Glissandi</a> möglich.<sup id="cite_ref-Ashton47_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-Ashton47-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein viel wichtigeres Kriterium ist aber die Möglichkeit der differenzierten Tonbildung, die bei einem Instrument mit Bünden nicht gegeben ist. Ähnlich wie beim Kontrabass können Töne mit <a href="Vibrato" title="Vibrato">Vibrato</a> gespielt werden. Der Ton kann geformt, die Ausdruckstiefe der Töne bereichert werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Spielweise">Spielweise</h2></div>
<p>Der Fretless Bass erfordert eine andere Spielweise als der Bass mit Bünden. Da die Bünde fehlen, ist eine akkurate Intonation durch den Spieler erforderlich, ähnlich wie bei den <a href="Streichinstrument" title="Streichinstrument">Streichinstrumenten</a>. Das erfordert nicht nur ein gutes Gehör für die Feinheiten einer richtigen <a href="Tonh%C3%B6he" title="Tonhöhe">Tonhöhe</a>, sondern auch eine präzise Sicherheit im Treffen der Töne, verbunden mit einer gut entwickelten Spieltechnik der Greifhand. Die visuellen Hilfsmittel, Markierungen auf oder an der Seite des Griffbretts, sind beim Fretless Bass nur ungefähre Orientierungshilfen und ersetzen auf keinen Fall eine sorgfältige Intonation. Eine saubere Intonation auf bundlosen Griffbrettern ist unverzichtbar, um bei mehrsaitigem Spiel <a href="Schwebung" title="Schwebung">Schwebungstöne</a> im gegriffenen Grundton und in den <a href="Oberton" title="Oberton">Obertönen</a> zu vermeiden. Eine der Voraussetzungen für das Erlernen einer sauberen Intonation auf dem <i>Fretless</i> ist das Training des Gehörs, um eigene Spielfehler sofort zu bemerken. In einigen Lehrmitteln für <i>Fretless</i>-Bass wird als Übungsziel empfohlen, sich das „blinde“ Spielen auf dem Instrument anzueignen.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Prominente_und_einflussreiche_Fretless-Bassisten">Prominente und einflussreiche Fretless-Bassisten</h2></div>
<ul><li>Als einflussreichster Fretless-Bassist kann der US-Amerikaner <a href="Jaco_Pastorius" title="Jaco Pastorius">Jaco Pastorius</a> (1951–1987) gelten,<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> der im Jahr 1969 oder 1970 die Bundstäbchen aus dem Griffbrett seines <i>Fender Jazz Bass</i> entfernte. Von Pastorius wird berichtet, dass er die so entstandenen Fugen im Griffbrett mit Holzkitt füllte und das Griffbrett anschließend mit <i>Marine Epoxy</i> versiegelte, einem sehr harten <a href="Bootslack" title="Bootslack">Bootslack</a>, der sonst für den Anstrich von Schiffsrümpfen verwendet wird.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In einem Interview bezeichnete Pastorius sich selbstbewusst als „der erste Fretless-Bassist“:</li></ul>
<dl><dd><dl><dd><dl><dd><i>„Also eigentlich läuft es darauf hinaus, dass ich der erste Typ bin, der einen Fretless benutzt; weil ich nämlich der erste bin, der ihn wirklich spielt, denn die anderen Typen können ihn nicht sauber spielen</i> […].“<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></dd></dl></dd></dl></dd></dl>
<ul><li><a href="Jack_Bruce" title="Jack Bruce">Jack Bruce</a> (1943–2014), in der zweiten Hälfte der 1960er-Jahre bekannt geworden als Bassist der englischen Rockband <a href="Cream" title="Cream">Cream</a>, wechselte einige Jahre nach der Auflösung dieser <i><a href="Supergroup" title="Supergroup">Supergroup</a></i> zum bundlosen E-Bass. Bruce hatte in seiner Jugend ein Hochschulstudium für <a href="Cello" class="mw-redirect" title="Cello">Cello</a> und Kontrabass absolviert, was ihm den Wechsel erleichterte. Der Bassist äußerte in einem Interview, er empfinde es beim <i>Fretless</i>-Spiel als <i>offensichtliches Plus, Kontrabass gespielt zu haben.</i><sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Jack Bruce spielte später bevorzugt das <i>Fretless</i>-E-Bass-Modell <i>Thumb Bass</i> des deutschen Herstellers <a href="Warwick_(Unternehmen)" title="Warwick (Unternehmen)">Warwick</a>, an dessen Design er beteiligt war.<sup id="cite_ref-Ashton47_5-1" class="reference"><a href="#cite_note-Ashton47-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Michael_Manring" title="Michael Manring">Michael Manring</a> (* 1960) ist ein amerikanischer Fretless-Bassist, der meist als Solobassist arbeitet. Berühmt wurde er durch seine Zusammenarbeit mit dem Gitarristen <a href="Michael_Hedges" title="Michael Hedges">Michael Hedges</a>, <a href="Steve_Morse" title="Steve Morse">Steve Morse</a> oder <a href="Alex_de_Grassi" title="Alex de Grassi">Alex de Grassi</a>. Michael Manring lebt in <a href="Oakland" title="Oakland">Oakland</a>, <a href="Kalifornien" title="Kalifornien">Kalifornien</a>.</li></ul>
<ul><li>Ein weiterer renommierter <i>Fretless</i>-Bassist ist der <a href="Wales" title="Wales">Waliser</a> italienischer Herkunft <a href="Pino_Palladino" title="Pino Palladino">Pino Palladino</a> (* 1957), der seit dem Alter von 18 Jahren bundlosen E-Bass spielt. Mit 20 Jahren spielte Palladino in verschiedenen <a href="Funk_(Musik)" title="Funk (Musik)">Funk</a>- und <a href="Soul" title="Soul">Soul</a>-Bands. Er wurde in den 1980er-Jahren bekannt als Studiomusiker für eine Vielzahl an prominenten Interpreten, darunter <a href="Paul_Young" title="Paul Young">Paul Young</a> (zu dessen Coverversion des <a href="Marvin_Gaye" title="Marvin Gaye">Marvin-Gaye</a>-Hits <i>Wherever I Lay my Hat</i> er 1983 die Basslinien beisteuerte), sowie <a href="Phil_Collins" title="Phil Collins">Phil Collins</a>, <a href="Pete_Townshend" title="Pete Townshend">Pete Townshend</a> und <a href="David_Gilmour" title="David Gilmour">David Gilmour</a>.<sup id="cite_ref-Ashton48_13-0" class="reference"><a href="#cite_note-Ashton48-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Palladino spielt unter anderem eine bundlose Version des E-Bass-Modells <i><a href="Music_Man_StingRay" title="Music Man StingRay">Music Man StingRay</a></i>.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<ul><li>Der US-Amerikaner <a href="Steve_Bailey" title="Steve Bailey">Steve Bailey</a> (* 1960) ist ein Virtuose auf dem sechssaitigen <i>Fretless</i>-E-Bass. Er bereichert sein Spiel um Intervallsprünge mit <a href="Quinte" title="Quinte">Quint</a>-Akkorden und <a href="Flageolettton" title="Flageolettton">Flageolett-Töne</a> und spielt sein Instrument unter anderem mit <a href="Verzerrer" title="Verzerrer">Verzerrer</a>. Bailey, der neben E-Bass auch Kontrabass spielt, war Begleitmusiker unter anderem der britischen Rockband <a href="Jethro_Tull" title="Jethro Tull">Jethro Tull</a> und des <a href="Jazz" title="Jazz">Jazz</a>-Trompeters <a href="Dizzy_Gillespie" title="Dizzy Gillespie">Dizzy Gillespie</a>.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Gemeinsam mit seinem Bassisten-Kollegen <a href="Victor_Wooten" title="Victor Wooten">Victor Wooten</a> schuf Bailey mehrere Musikalben und Lehrvideos für Bass.</li></ul>
<ul><li><a href="Sting" title="Sting">Sting</a> (* 1951), der Bassist und Sänger der englischen <a href="Popmusik" title="Popmusik">Pop</a>- und <a href="New_Wave" title="New Wave">New-Wave</a>-Band <a href="The_Police" title="The Police">The Police</a>, spielte bei Live-Auftritten der Gruppe in den späten 1970er- und frühen 80er-Jahren häufig seinen <i>Fretless</i>-Bass, das Modell <i>Musician</i> der japanischen Marke <a href="Ibanez" title="Ibanez">Ibanez</a>.<sup id="cite_ref-Ashton48_13-1" class="reference"><a href="#cite_note-Ashton48-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<ul><li>Der Argentinier <a href="Pedro_Aznar" title="Pedro Aznar">Pedro Aznar</a> (* 1959) gilt als weiterer Virtuose auf dem <i>Fretless Bass.</i></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Sonstiges">Sonstiges</h2></div>
<p>Es ist möglich, die Bundstäbchen einer Bassgitarre mit einer geeigneten Zange nachträglich zu entfernen/entfernen zu lassen und so zu einem Fretless-Bass zu kommen. Die Schlitze, die die entfernten Bundstäbchen im Griffbrett zurücklassen, sollten mit entsprechenden Holzstreifen sorgfältig ausgefüllt werden, damit sich kein Schmutz darin ansammelt. Diese Maßnahme sollte von einem <a href="Gitarrenbauer" title="Gitarrenbauer">Gitarrenbauer</a> durchgeführt werden, kann aber auch von guten Schreinern erledigt werden. Es ist allerdings nicht unbedingt nötig, die Bundstäbchen zu entfernen, um einen Fretless Bass zu bekommen. Es gibt fertige, fabrikneue Fretless-Instrumente verschiedener Hersteller in allen Preislagen und in unterschiedlicher Qualität.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Adrian Ashton: <i>Das Bass Handbuch</i> (Geschichte, Technik, Übungen). Voggenreiter Verlag, Bonn 2006. ISBN 3-8024-0563-3</li>
<li>Tony Bacon, Barry Moorhouse: <i>The Bass Book – a complete illustrated history of bass guitars</i>.<br>Deutsche Ausgabe, Balafon Books, London 1996</li>
<li>Jim Roberts: <i>American Basses – an illustrated history and player’s guide</i> (englisch).<br>Backbeat Books, San Francisco 2003. ISBN 0-87930-721-8</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Fretless_bass_guitars?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Fretless Bass</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.groovemonster.de/content/inhalt/morebass/fretless.shtml?navanchor=1010037"><i>Der Fretless Bass</i> – Artikel auf <i>groovemonster.de</i></a> (abgerufen am 23. Oktober 2012)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.justchords.de/bass/fretless.html">Umfangreicher Artikel zu den Themen <i>Fretless</i>-Intonation, -Tonbildung und -Spieltechniken auf <i>justchords.de</i></a>, mit mehreren Übungen (abgerufen am 23. Oktober 2012)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Bill Wyman, zitiert nach Adrian Ashton, übersetzt von Sylkie Monoff: <i>Das Bass Handbuch,</i> S. 46</span>
</li>
<li id="cite_note-Bacon35-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Bacon35_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Bacon35_2-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Tony Bacon, Barry Moorhouse: <i>The Bass Book,</i> S. 35</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Tony Bacon, Barry Moorhouse: <i>The Bass Book,</i> S. 32</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Jim Roberts: <i>American Basses,</i> S. 58</span>
</li>
<li id="cite_note-Ashton47-5"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Ashton47_5-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Ashton47_5-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Adrian Ashton: <i>Das Bass Handbuch,</i> S. 47</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20120703013648/http://www.justchords.de/bass/fretless.html">Artikel mit Beschreibung von Intonation und Tonbildung sowie Übungsbeispielen auf <i>justchords.de</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-position:center right!important;background-repeat:no-repeat!important}body.skin-minerva .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/OOjs_UI_icon_external-link-ltr-progressive.svg")!important;background-size:10px!important;padding-right:13px!important}body.skin-timeless .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a,body.skin-monobook .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/MediaWiki_external_link_icon.svg")!important;padding-right:13px!important}body.skin-vector .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/Link.ernal-small-ltr-progressive.svg")!important;background-size:0.857em!important;padding-right:1em!important}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.justchords.de%2Fbass%2Ffretless.html">Originals</a></span> vom 3. Juli 2012 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.justchords.de/bass/fretless.html">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.justchords.de/bass/fretless.html">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.justchords.de</span></span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>„In den 70er-Jahren definierte Pastorius den Fretless-Sound, live und im Studio</i> […].“ – in: Tony Bacon, Barry Moorhouse: <i>The Bass Book,</i> S. 29</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Adrian Ashton: <i>Das Bass Handbuch,</i> S. 46</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.henrikmichaels.de/pages/biographie/vorbilder/jaco-pastorius.php">Henrik Michaels über Jaco Pastorius</a> (abgerufen am 22. Oktober 2012)</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Jaco Pastorius, zitiert nach Adrian Ashton, übersetzt von Sylkie Monoff: <i>Das Bass Handbuch,</i> S. 46</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Jack Bruce, zitiert nach Adrian Ashton, übersetzt von Sylkie Monoff: <i>Das Bass Handbuch,</i> S. 48</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Tony Bacon, Barry Moorhouse: <i>The Bass Book,</i> S. 62/63. Mit großformatiger Abbildung des <i>Warwick Thumb</i> E-Basses (Baujahr 1993) von Jack Bruce</span>
</li>
<li id="cite_note-Ashton48-13"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Ashton48_13-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Ashton48_13-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Adrian Ashton: <i>Das Bass Handbuch,</i> S. 48</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Tony Bacon, Barry Moorhouse: <i>The Bass Book,</i> S. 49–51. Mit großformatiger Abbildung von Palladinos <i>Music Man StingRay</i></span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Adrian Ashton: <i>Das Bass Handbuch,</i> S. 49</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Tony Bacon, Barry Moorhouse: <i>The Bass Book,</i> S. 47/48. Mit großformatiger Abbildung von Stings Ibanez-<i>Fretless</i>-Bass</span>
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